Die Blaue Brücke

Die neueste Ausgabe wurde von Manfred Enge Anfang Dezember 2004 noch vor seinem zweiten Operationstermin fertiggestellt und verschickt. Sehr viele Farbfotos und interessante Geschichten warten auf die Leser. Wer kein Heft bekommen hat, kann sich an Manfred Enge wenden. Er druckt dann noch ein Exemplar nach.

Die Druckkosten bei der kleinen Auflage und die Versandkosten sind sehr hoch, so dass Manfred Enge diese nicht mehr privat finanzieren kann. Deshalb werden alle, die dieses Heftchen erhalten wollen, um einen Obolus von 5,- Euro gebeten. Wir sollten uns diese “Kommunikations-Brücke” nicht entgehen lassen. Sie ist neben den Treffen und dieser Internetseite das wichtigste Bindeglied unserer Gruppe. Die Bedeutung wird noch steigen, wenn immer weniger Wangeriner zu den Treffen kommen können, weil ihnen die Reise aus gesundheitlichen Gründen zu schwierig wird. Also, überweist Euren Obolus!

Harald Kohls

“Blaue Brücke” - Ausgabe 3

Beim “Kleinen Wangeriner-Treffen” am 27. Juli 2003 in Bispingen wurden die ersten Exemplare der “Blauen Brücke verteilt und zunächst etwas skeptisch betrachtet.

Doch nach dem ersten Durchblättern wich allmählich diese Skepsis und allgemeine Zustimmung machte sich im Kreis der Teilnehmer breit, zumal uns Wangerinern bisher ein eigenes Mitteilungsblättchen fehlte.

 

Die Blaue BrückeWangerin - Brücke am See

kann nun beweisen, ob sie es schaffen wird, die Verbindung zu den über die ganze Bundesrepublik verstreuten Wangerinern herzustellen und auch die im Ausland lebenden Landsleute erreicht. Der Anfang ist gemacht; jetzt liegt es an jedem von uns, das Blatt durch eigene Beiträge mit Leben zu erfüllen. Keiner sollte sich scheuen, die Feder in die Hand zu nehmen, um das niederzuschreiben, was ihm am Herzen liegt. Wir sollten nicht den Ehrgeiz haben, uns in perfektem Journalismus zu üben, sondern so schreiben, wie wir auch miteinander sprechen würden.

Die Kirche im Jahre 2002In diesem Sinne wage ich mich nun an die zweite Ausgabe und hoffe, sie vor Weihnachten noch fertig zu stellen und möglichst viele Wangeriner damit zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

Schmunzelecke:      Wangeriner Schildbürger ?

Hans Schneider schrieb in seiner Abhandlung Streifzüge durch die Geschichte des Wangeriner Landes über den Bau der Eisenbahn:

Der Verlauf  der Ostpommerschen Eisenbahn sollte ursprünglich bis dicht an die Stadt herangeführt werden, doch wehrten sich die misstrauischen Stadtväter, ihr bestes Ackerland für die neue Einrichtung herzugeben. Schliesslich wurde dann der Bahnhof Wangerin auf Polchower Gelände errichtet und am 1.7.1859 in Betrieb genommen, sehr zur Genugtuung einflussreicher Grossgrundbesitzer, deren Güter westlich von Wangerin lagen, und denen dadurch ihre Anfahrt zu diesem Bahnhof um 3 km verkürzt wurde. Von  Wangerin aus war der  Bahnhof nur über die 1853 erbaute Ruhnower Chaussee zu erreichen.

Was damals versäumt wurde, musste in den 80er Jahren bei der sich erneut bietenden Gelegenheit nachgeholt werden, als der Bau der neuen „Pommerschen Zentralbahn“ begann, die eine Verbindung vom Bahnhof Wangerin zur Ostbahn in Konitz herstellte. Nun erhielt dieser Umsteigebahnhof den Namen Bahnhof Ruhnow, während sich Wangerin mit der ersten Haltestelle dieser Bahn begnügen musste. Die Eröffnung der Strecke fand am 01.12.1877 statt.

Seit dieser Zeit nannten die Wangeriner den nächstgelegenen Bahnhof den „neuen Bahnhof“ im Gegensatz zum „alten Bahnhof“, zu dem die Omnibusse der beiden Wangeriner Hotels die bessere Verbindung herstellten.

Vor diesem historischen Hintergrund schrieb Manfred Vollack in seinem Beitrag
Geschichte der Eisenbahnen in Pommern:

Zügig begann nun der preussische Staat das Eisenbahnnetz in Pommern zu verdichten. Verkehrsbedürfnisse und -aufkommen waren ständig im Steigen begriffen; die Eisenbahn hatte sich im Bewusstsein der Bevölkerung als ein unbedingt notwendiges Verkehrsmittel voll durchgesetzt. Viele Städte und Gemeinden rissen sich darum, möglichst bald eine Eisenbahnverbindung zu erhalten - Schildbürgerstreiche à la Wangerin gab es nun nicht mehr.

 

Trage die Heimat im Herzen,
so geht sie nicht mehr verlor'n,
doch mit Wehmut und Schmerzen,
ist die Heimat, wo man gebor'n.

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 Letzte Aktualisierung: 23.08.2021

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