Gedichte über Wangerin
Wangerin-Gedicht

Erinnerung

Wißt ihr noch, wie es gewesen
in dem schönen Pommernland,
wo einst unser aller
und der Ahnen Wiege stand?

Wangerin hieß dieses Städtchen,
das wir all so sehr geliebt,
wie es auf der ganzen Erde
nicht noch einmal wieder gibt.

Blauer Himmel, strahlende Sonne,
dunkle Wälder ringsumher,
herrliche, verträumte Teiche,
in der Fern’ das Ostsee-Meer.

Störche bauten ihre Nester
auf so manchem alten Haus.
In der Abenddämmerung Schatten
tritt ein Reh zum Wald heraus.

An wogenden Kornfeldern geht es vorbei,
in den Seewiesen duftet das erste Heu.
Die Frösche quaken munter im Chor,
der Blick geht zu den Sternen des Himmels empor.

Unser guter Mond zieht ruhig sein’ Bahn,
und der Nebel fängt an zu steigen an.
Ein Sommerabend, so lau und lind,
wie man ihn nur im Pommernland find’t.

Noch immer hängt mein Herz an dir,
du kleine Stadt an Seen.
Der Erinnerung Träume lichte Spur
zieht Bilder auf in Moll und Dur

vom schönen Wangerin.

Christel Nicolaisen, geb. Ewald

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 Letzte Aktualisierung: 09.07.2017